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Donnerstag, 17. Dezember 2015

The Marketing Force Awakens

Gestern um Mitternacht fand die Schweizer Premiere des neusten Star Wars Films mit dem Untertitel «The Force Awakens» statt. Als langjähriger Science Fiction-Nerd war natürlich auch der Autor des vorliegenden Eintrages an diesem Event anwesend. Und wurde leider vom Film eher entäuscht. 
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Zur Vermeidung von Spoilern soll an dieser Stelle aber nicht näher darauf eingegangen werden. Nur kurz: Das Drehbuch des neusten Teils der Space Oper imitiert die Ereignisse der Original Trilogie ohne wirklich neuen Content zu bieten und langweilt mit genretypischen, austauschbaren Actionsequenzen und etwas zuviel Fan Service. Mit dieser Meinung ist der Autor nicht allein, siehe hier oder hier

Das Storytelling der Star Wars Saga ist jedoch nur nebensächlich das Thema dieses Blogeintrags. Obwohl man anhand der Filme die (auch von unserem Dozenten Bruno Bucher in seinem Buch ausführlich erklärte) Thematik der Heldengeschichte beispielhaft aufzeigen könnte, siehe hier. Heute geht es aber um andere Marketing-Weisheiten, die uns das Star Wars Universum überliefert.
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Die Agentur Bingdigital zeigt hier sehr schön auf, was wir im Bereich Digital Marketing von der Marketingkampagne des neuen Films lernen können. Im Folgenden nun kurz eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:
  1. «Throwback to great content»: Unter dem auf sozialen Medien beliebten Hashtag #throwbackthursday wurden vor der eigentlichen Ankündigung des Filmes regelmässig Bilder der alten Trilogie gepostet. Durch die Erzeugung der nostalgischen Stimmung durch den Rückblick auf alten, populären und relevanten Content lässt sich bei den Fans Spannung aufzubauen und Vorfreunde auf das neue Produkt vergrössern.
  2.  «Reveal your content, piece by piece»: Obwohl Disney bereits im Jahr 2012 die Rechte zu Star Wars gekauft hatte und kurz darauf bereits heftig über einen neuen Film auf dem Web spekuliert wurde, wurde der neue Filmtitel erst im Jahre 2014 genannt. Durch dieses Geheimhalten und die tröpfchenweise Veröffentlichung von Informationen werden die Fans bei der Stange gehalten und wollen stets mehr erfahren.
  3.  «Keep up with your audience's queries»: Lucasfilm, die Firma hinter Star Wars, ist die Messlatte für alle Firmen bei Social Media Aktivitäten. Auf sieben Social Media-Netwerken werden konstant und regelmässig Updates veröffentlicht mit Informationen und Trivia aus dem Star War Universum, die sogar die Hardcore-Fans zufriedenstellen. Die Community wird dabei eingebunden, manchmal auf eine ausserordentliche Weise.
  4. «Challenge any untoward behaviour with a dose of humor»: Auf die ersten geleakten Bilder des Millenium Falcon reagierte der Direktor J.J. Abrams mit einem lustigen Twitter-Post und überrascht mit seiner Rückmeldung so manchen PR-Experten.
  5.  «Engage your audience with competitions»: Über Wettbewerbe (z.B. Zeichnungscontests) werden die Fans in der Community auf eine effektive Weise mit einem kleinen Input aufgefordert, selber Teil der Marke zu werden und erhalten das Gefühl, etwas zum Star Wars Universum beigetragen zu haben. So funktioniert ein gutes Costumer Relationship Management!
Star Wars ist und bleibt der King im Cinema-Marketing, vgl hier und hier. Der neue Rekord von 100 Millionen Dollar durch den erzielten Vorverkauf von Kinotickets zeugen davon. Von Lucasfilm können wir als zukünftige digitale Marketeers noch eine Menge lernen. Oder wie es Jedi-Altmeister Yoda passend sagt:

Sonntag, 13. Dezember 2015

Customer Relationship Management

Im letzten Artikel erklärt mein Kollege, was man unter «Big Data» versteht. Nun gehen wir einen Schritt weiter und versuchen zu verstehen, welcher Nutzen diese Big Data den Unternehmen überhaupt bringt. Wir haben bereits im Artikel «How social media makes money» gesehen, dass Google und Facbook Daten sammeln, um ihren Umsatz zu steigern.  Jetzt stellen wir uns aber die Frage, welchen Zweck die Unternehmen mit der Sammlung von Kundendaten wirklich verfolgen?
Die Antwort ist sehr einfach: Um die Bedürfnisse der Kunden besser verstehen und prognostizieren zu können. Die Datensammlung wird ermöglicht durch ein technologisch ausgeklügeltes System, welches konstant Informationen über die Nutzer der Webseiten sammelt. Die Informationstechnologien, die hinter diesem System stecken werden unter dem Begriff «Customer Relationship Management (CRM  zusammengefasst. In seinem Buch befasst sich unser Dozent Bruno Bucher ausführlich mit diesem Thema. Er erklärt zuerst, was man darunter versteht und welchen Zweck man damit anstrebt. Hier findet ihr nun eine kleine Zusammenfassung:
Unter CRM versteht man ein System, welche Informationen des Kunden sammelt und zusammenführt. Diese Datensammlung wird anschliessend analysiert und die Kundenbedürfnisse werden herauskristallisiert. CRM ist ein wichtiges Tool, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Dazu wird das CRM in drei Teilen unterteilt:
  • Das analytische CRM, welches aus Kundendaten Kundenwissen generieren soll.
  • Das operative CRM, welches sich auf die Ergebnisse der analytischen CRM stützt. Dieses zeigt auf, welche Eigenschaften das Unternehmen beim neusten Produkt XY berücksichtigen sollte.  
  • Das kooperative CRM, welches sich mit der Steuerung und Koordination der Vertriebskanäle auseinandersetzt. Das Ziel ist die Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern zu verbessern.
Klingt kompliziert? Dann schaut euch den folgenden Film an, der den Sinn und Zweck für eine Unternehmung einfach und verständlich illustriert.



Heute, wo Digital Marketing eine immer wichtigere Rolle spielt, ist CRM nicht nur für Google und Facebook sondern für jede Unternehmung unerlässlich. Durch die richtige Anwendung von CRM können Unternehmen ihre Kunden besser kennen lernen und ihre Bedürfnisse schneller einschätzen und sind so gewappnet für eine profitable Zukunft.
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Mehr zum Thema erfährt Ihr auch von unseren Kolleginnen von Alisah.